Torpia

Jetzt kostenlos Torpia spielen

Torpia verspricht eine mystische Welt voller Abenteuer und Gefahren. Die Grafik der Startseite deutet auf eine erlebnisreiche und fantasievolle Umgebung hin. Wir haben Torpia einem Test unterzogen und berichten von unseren Eindrücken.
Das ist die erste Frage die einem in Torpia gestellt wird. Darüber steht, dass jede Gesinnung ihre speziellen Fähigkeiten hat. Leider geht man nicht ins Detail und so wählten wir die böse Seite aus. Danach öffnete sich die Spielwelt zum ersten Mal für uns. Unser Berater meldete sich gleich zu Wort und versprach uns seine Hilfe. Wir folgten seinen Anweisungen und sollten dafür Boni erhalten.

Wie bei jeder Aufbausimulation gilt es zu Beginn die Rohstoffversorgung zu sichern. Wir errichteten also einen Holzfäller und einen Steinbruch. Um die Bewohner bei Laune zu halten, bauten wir noch eine Jagdhütte, welche für Nahrung sorgt. Im Anschluss ging es an den Bau des Banditenlagers, damit die ersten Kämpfer produziert werden konnten.

Wir bildeten unseren ersten Axtkämpfer im Banditenlager aus. Seine Herstellung dauerte 10 Minuten. Mit dem Ausbau des Banditenlagers kann man jedoch in derselben Zeit doppelt so viele Einheiten und mehr rekrutieren. Während die Truppen ihre Ausbildung durchliefen, ging es schon weiter zum nächsten Schritt. Wir sollten unseren Rang prüfen und ihn beim Tutorial eingeben. Danach ging es weiter an den Ausbau unserer Rohstoffproduzenten.

Während des Tutorials wurden wir mehrmals gebeten die Jagdhütte aufzuwerten und weitere zu bauen. Dies lässt vermuten, dass Nahrung das wichtigste Gut in Torpia ist. Dieser Verdacht verstärkt sich, wenn man einen Blick in das Hauptgebäude wirft. Unter dem Punkt „Bekanntmachungen“ kann man ein Beispiel lesen: „Biete Essen gegen Verteidigung“. Diese Nachricht erscheint auf der Übersichtskarte für alle anderen Spieler, die dann wiederum ihre Angebote senden können.

Hat ein Spieler Interesse an dem Angebot, muss er den Spieler zunächst kontaktieren. Ansonsten kann er sich aber auch einfach im Handelsfenster der Suche bedienen und seine Waren zum Tausch anbieten. Der Clou mit den Bekanntmachungen auf der Karte ist aber ein witziges Feature um mit anderen Spielern zu kommunizieren. Im Handelsfenster gibt es drei Übersichten (Gesendet, Kaufen und Verkaufen). Die weiteren Schritte sind selbsterklärend.

Hier findet man seine Dörfer und die der anderen Spieler. Pro Spieler sind maximal 20 Dörfer möglich. Im Vergleich zu anderen Strategie-Browsergames ein kluger Schachzug. Auf diese Weise kommt es nicht zu einer Überflutung durch einzelne Spieler. Auf unserem Screenshot war allerdings noch nicht wirklich etwas los. Lediglich im Westen fand man ein gutgesinntes Dorf und ansonsten nur Wiese und Bäume. Dies ändert sich aber mit der Zeit, wenn es mehr Spieler in diese Gegend verschlägt.

Neben den Ressourcen Holz, Stein und Nahrung gibt es weitere Güter. In der Übersicht findet man zudem die Anzahl der Dorfbewohner und wann der nächste produziert wird. Hinter den Rohstoffen Gold und Eisenerz steht am Anfang der Satz: „Nur gute Spieler können diese Rohstoffe produzieren“. Damit man als “böser Spieler” also an diese Ressourcen kommt, muss man sich mit den guten Spielern irgendwie einigen. So findet ein Austausch dieser Ressourcen, bzw. deren Produkte wie beispielsweise Waffen, nur gegen den Schutz vor Angriffen statt. Damit sind die “guten Spieler” die Macht der Wirtschaft, während die bösen Spieler die Macht des Schwertes sind. Je nach Spieltyp wählt man also die Seite. Dennoch muss eine Synthese stattfinden, um im Spiel auch erfolgreich zu sein. So bringt es die offizielle Spielbeschreibung gut auf den Punkt: “Ohne die Hilfe der Bösen Spieler, werden die Guten von ihren Gegnern gnadenlos zerquetscht, während die Bösen ohne die Lieferungen der Guten weder in der Lage sind, mit anderen Spielern zu handeln, noch ihre Truppen mit Waffen auszustatten.”

Torpia bedient sich einer einfachen Steuerung. Die Menüleiste am oberen Rand sorgt für die nötige Übersicht. Auf der Dorfkarte können alle Gebäude angeklickt und Aktionen wie den Ausbau ausgewählt werden. Klickt man auf einen der Rohstoffe, gelangt man zu einer kompletten Übersicht seines Lagers. Hier kann man einsehen wie viel von jedem Rohstoff produziert wird und was man an besonderen Gütern besitzt. Ansonsten ist das Gameplay von Torpia einfach und man erkennt die Funktionen sehr schnell.

Grafisch gesehen ist Torpia eine Augenweide. Da wir uns für die böse Seite entschieden hatten, wurde uns ein entsprechend düsterer Anblick angezeigt. Das Lager färbt sich in ein dunkles Rot und die Gebäude sehen heruntergekommen aus. Dunkle und unfreundliche Designs weisen daraufhin, was einen erwartet. Auf der Seite des Guten erlebt man den genauen Kontrast. Die Figuren und Symbole sind bis ins Detail ausgearbeitet und einzigartig. Die Auflösung wurde automatisch so angepasst, dass der Spieler in der Dorfansicht nicht scrollen muss. Leider ist das angezeigte Feld etwas klein und darunter viel freier Platz den man hätte besser nutzen können. Hier stehen lediglich, sofern vorhanden, die verteidigenden Spieler.

Die Premium-Währung in Torpia nennt sich Kronen. Mit ihnen können Bauaufträge sofort fertiggestellt werden. Erwirbt man mit ihnen einen Premium-Account, erhält man viele Vorteile. 20 Prozent mehr Dorfbewohner oder einen Bonus auf bestimmte Rohstoffe kann jeder gut gebrauchen. Das Rundum-Paket umfasst drei Besonderheiten. Zum einen kann jeweils ein Gebäude mehr zur selben Zeit in Auftrag gegeben werden. Außerdem erhält jeder Premium-Spieler ein Management-Tool für seine Stadthalle. Von dort aus kann er dann Befehle an alle Gebäude des Dorfs geben und damit viel Zeit sparen. In Torpia gibt es die Möglichkeit 15 Orte auf der Landkarte zu speichern. Als Premium dürfen es bis zu 100 Stück sein.

Torpia ist ein gutes Strategie-Browsergame ala Die Stämme. Allerdings geht es mehr ins Detail. Durch die Wahl der Gesinnung ergeben sich unterschiedliche Vorteile. Außerdem muss man Waffen, Schilde und bestimmte Rohstoffe zunächst herstellen, bevor man mit ihnen die weitere Produktion angehen kann. Aktuell befinden sich noch relativ wenig Spieler auf Torpia. Damit hat man gute Chancen sich zu etablieren, bevor der Ansturm auf das Browsergame los geht und man eine Horde von Nachbarn hat. Grafisch gesehen gibt es an Torpia nichts auszusetzen. Wie immer hätten wir uns noch etwas Musik im Hintergrund gewünscht. Das Tutorial ist umfangreich und sorgt für einen guten Start mit vielen Ressourcen. Stellenweise war es uns aber ein wenig zu lang. Wir empfehlen das Browsergame Torpia einmal zu testen. Es lohnt sich für Anfänger und Fortgeschrittene.